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Leonberger Boulderblock

Künstliche Kletteranlage Bouldern

Der Leonberger Boulderblock ist ein künstlicher Boulderblock im Freien auf der Alten Autobahntrasse in Leonberg. Eigentümerin der Anlage ist die Stadt Leonberg; sie entstand im Rahmen des Projekts "Grünraumvernetzung Kernstadt Leonberg" und wurde am 15. Mai 2025 eröffnet. Der individuell geplante Block ist maximal drei Meter hoch und bietet rund 80 Quadratmeter Kletterfläche mit geraden und schrägen Wänden sowie einem schützenden Dach. Für die Routen wurden rund 3.500 Löcher gebohrt, montiert sind 420 Klettergriffe, und die Boulder verteilen sich auf drei Schwierigkeitsgrade. Als Fallschutz liegt Kies rund um den Block, gleichzeitig können bis zu acht Personen bouldern. Die Bezirksgruppe Leonberg des Deutschen Alpenvereins (Sektion Stuttgart) hat eine ehrenamtliche Patenschaft übernommen und schraubt die Routen regelmäßig um, zuletzt im April 2026. Die Nutzung ist kostenfrei, ganzjährig und ohne Vereinsmitgliedschaft möglich, laut Betreiber rund um die Uhr; geklettert wird auf eigene Gefahr nach den Regeln auf den Hinweisschildern. Der Standort auf der ehemaligen Autobahntrasse liegt frei mit weitem Blick über die Region, Kletternde nennen ihn "Piz Leo". Einzuordnen ist die Anlage als kompakter Einzelblock: Für eine kurze Session, zum Ausprobieren oder für Training zwischendurch reicht sie, an den Umfang einer Boulderhalle oder eines größeren Klettergartens kommt sie nicht heran.